Der ISK als legendärer Traditionsverein
Wie der ISK entstanden ist, welche Höhenflüge er bereits erlebte und wie aus der Geschichte eine gute Tradition wurde...
ALLER ANFANG IST SCHWER...
Nach Beendigung des Ersten Weltkrieges entstanden in den verschiedenen Stadtgebieten von Innsbruck und der damals noch selbständigen Gemeinde Hötting aus Jugendlichen gebildete Fußballmannschaften. Oft nur primitiv ausgerüstet, lieferten sie sich heiße Schlachten. In der Höttinger-Au war es der F.C. Liga. Begünstigt durch seine Erfolge erfreute er sich eines besonderen Zuspruches. Schon bald nahm der F.C. Liga eine beachtliche Stellung im mit 10.000 Einwohnern größten Dorf Österreichs ein. Das war auch der Anlaß zur Gründung eines regulären Vereins. In der im Herbst 1923 durchgeführten Gründungsversammlung wurde beschlossen, den Namen auf Sportverein Hötting zu ändern und dem noch wenige Vereine umfassenden Tiroler Fußballverband beizutreten. Am 19.1.1924 gab es beim Gasthof Bären in der Scheeburggasse ein Gründungsfest unter dem Protektorat angesehener Bürger Höttings. Der Massenbesuch zeigte, welch großes Interesse dem neuen Fußballklub entgegengebracht wurde. In der ersten Generalversammlung im Rößl in der Au wurde Albert Schober als erster Obmann gewählt. Mit großer Begeisterung nahm man zur Kenntnis, daß der populäre Besitzer des Gasthofes Rößl, Herr Flunger, sich bereit erklärte, eine 150 x 90 m umfassende Wiese nahe dem Höttinger Schwimmbad in der Au für die Errichtung eines Sportplatzes zur Verfügung zu stellen. Innerhalb von zwei Monaten wurde dieser Platz mit einem Holzzaun versehen und eine Umkleidehütte errichtet. Es wurden Wasser und Strom installiert, und schon ging der Spiel- und Übungsbetrieb gemeinsam mit dem Sportverein Innsbruck los. Mit einer 1:2 Niederlage gegen den eingespielten Gegner F.C. Veldidena haben die Höttinger laut den Innsbrucker Nachrichten einen schönen moralischen Sieg trotz der durch einen Elfmeter verursachten Niederlage erlitten. Die Aufstellung des SV Hötting am Ostersonntag bei der Platzeröffnung: Bonnet - Flunger II - Payr - Schober - Tinkhauser - Moosburner - Schedewy - Faulhammer - Tinkhauser II - Neurauter - Flunger I - Ersatz: Schober, Peschke. Die Gleiche Mannschaft feierte am 1. Mai 1924 den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte mit 4:0 gegen den ASV Olympia.
1925/26 Erster Auslandsstart in Trient, 1:1, am 11. Jänner 1925! 1926/27 Bereits im dritten Spieljahr in der B-Klasse wurde der Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Das war der Anlaß zu ausgiebigen Feiern in Hötting!
1927/28 Die junge Höttinger Mannschaft konnte sich in der oberen Spielklasse nicht behaupten. Abstieg!
DIE STARKEN DREISSIGER JAHRE
--------------------------------------------------------------------------------
1930/31 Nach zwei Jahren im Unterhaus gelang der Wiederaufstieg.
1931/32 Kampfgeist und spielerisches Können waren die Grundlagen für eine gewaltige Überraschung: Der Tiroler Fußballmeister hieß erstmals Sportverein Hötting! Ganz Hötting feierte, und die große Rivalität zwischen Innsbruck und dem Dorf links vom Inn spielte dabei eine große Rolle. Die große Freude wurde aber getrübt durch die Auflassung des Flunger-Sportplatzes, der anderen Zwecken weichen mußte.
1933/34 Dieses Spieljahr war eines der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. In überlegenem Stil wurde der zweite Tiroler Meistertitel gewonnen, von einer Mannschaft, die sehenswerten Fußball bot. Spieler wie Kreuzberger, Hackl, Purner, Dr. Judmeier, Stocker, Harasser und Neurauter, sind den alten Fußballfreunden noch in bester Erinnerung. Von der Klasse dieser Mannschaft mußte sich auch der Wiener Sportklub überzeugen, der sich nach einem mehr als spannenden Spiel vor 3000 Zuschauern am Tivoli überraschend mit 5:4 geschlagen geben mußte. Der Schweizer Spitzenklub F.C. Luzern wurde zwei Wochen später mit 6:1 deklassiert. Gegen den Profiklub A.C. Verona war das 0:0 ebenfalls ein schöner Erfolg. Auch die Jugendmannschaft wurde in diesem Jahr Tiroler Meister. Ein besonderes Ereignis war die außerordentliche Generalversammlung am 25.9.1934. Einziger Tagesordnungspunkt war die Namensänderung von Sportverein Hötting auf Innsbrucker Sportklub. Die Erfolge hatten sich auch auf das Vereinsleben ausgewirkt. Anhänger und Spieler beschränkten sich nicht mehr allein auf Hötting. Nach langen und lebhaften Diskussionen ergab die geheime Abstimmung eine knappe Mehrheit für die Namensänderung. Ein wesentliches Argument dafür war, daß der Ortsname Hötting bei den Kontakten mit ausländischen Vereinen weitgehend unbekannt war. Der neue Vereinsname wurde vom Fußballverband genehmigt, der alte geschützt. Auf Anregung des sehr aktiven ISK-Funktionärs Max Schaller wurde eine Tirol-Vorarlberger Meisterschaft mit den zwei stärksten Mannschaften beider Länder zusätzlich gespielt. Der ISK landete auf dem dritten Platz. In der österr. Amateurmeisterschaft wurde der Vorarlberger Meister F.C. Lustenau mit einem 4:2 Sieg daheim und 1:1 auswärts eliminiert. Gegen den S.A.K. war nach einer 0:3 Niederlage in Salzburg der Heimsieg mit 4:3 für den Aufstieg zuwenig.
1934/35 Das war der dritte Streich! Im entscheidenden Spiel am 7.7.1935 schlug der ISK den I.A.C. in einem äußerst spannenden und traditionell sehr emotionell von den 2000 Zuschauern aufgenommenen Spiel mit 2:1. In der Tirol-Vorarlberger Meisterschaft, die jetzt von sechs Mannschaften bestritten wurde, landete der ISK punktegleich mit dem F.C. Lustenau auf dem dritten Platz. Gegen die Profimannschaft von Libertas Wien gab es eine 1:4 Niederlage (der IAC verlor gegen den gleichen Gegner 3:13). Die Jahresbilanz war sehr erfreulich. Von den 35 Spielen wurden 26 gewonnen, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen verzeichnet. In der Staatsmeisterschaft gab es nach einem 4:4 daheim eine 1:3 Auswärtsniederlage gegen den S.A.K . In der Tiroler Auswahl standen im Spiel gegen Vorarlberg (2:2) nicht weniger als 10 ISK-Spieler. Nur Müller (SV) war ein Fremder.
1935/36 Diesmal reichte es in der Tiroler Meisterschaft nur zum zweiten Platz. Der alte Rivale I.A.C, erwarb den Titel. In der Tirol-Vorarlberg-Meisterschaft wurde der gute 2. Platz belegt. 1937/38 Zum viertenmal hieß der Tiroler Meister Innsbrucker Sportklub. Da wurde gleich der F.C. Bayern München verpflichtet und mit 1:1 ein vielbeachtetes Unentschieden erzielt. ANSCHLUSS AN DEUTSCHLAND KRIEGSJAHRE Der Anschluß Österreichs an Deutschland im März 1938 brachte auch für den Fußball tiefgreifende Änderungen. Der Vorstand des Tiroler Fußballverbandes wurde aufgelöst und durch das Fachamt Fußball in NSRL ersetzt. Von den Innsbrucker Sportvereinen blieben nur der ISK und der IAC übrig. Sie wurden der Bezirksliga Bayern-Süd zugeteilt. Ein regulärer Trainings- und Spielbetrieb war kaum möglich, da viele Spieler einrücken mußten.
DER NEUBEGINN 1945
--------------------------------------------------------------------------------
Kriegsende im April Der Tivolisportplatz ein Trümmerfeld. Viele Bombentrichter am Spielfeld, Umkleidegebäude, Umzäunung alles zerstört. Die Stadt hatte andere Sorgen; die Krater in den beiden Spielfeldern wurden von den Fußballern unter aktiver Mitarbeit von Vizebürgermeister Hans Flöckinger mit dem Bombenschutt aus der Stadt eingeebnet. Dressen, Bälle, Schuhe waren kaum aufzutreiben. Und doch - schon im Juni fanden die ersten Spiele unter sehr dürftigen Bedingungen statt. Viele Aktive waren im Krieg gefallen, verwundet oder noch in Kriegsgefangenschaft. Der Innsbrucker Sportklub brachte dank seiner rührigen Funktionäre Herbert Raschenberger, Ossi Neurauter und Max Schaller bald eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine. Die Mitglieder Mario Trenker und Robert Niklas hatten durch ihre weitblickende Jugendarbeit in den Kriegsjahren daran großen Anteil. Der Neubeginn war mit Siegen gegen den SVI (4:1), IAC (5:1), und Austria Lustenau (4:2) sehr erfreulich.
1947/48 In diesem Jahr wurde der ISK zum sechstenmal Tiroler Fußballmeister. Ein großes Ereignis war die Verpflichtung des Schweizer Meisters Grasshoppers Zürich, das mit einem großen finanziellen Risiko verbunden war. Die Gäste beanspruchten neben einer finanziellen Entschädigung auch eine Woche freien Hotelaufenthalt in Igls. Das Spiel endete mit einem 1:1, und die Innsbrucker Nachrichten schrieben: Das war eines der schönsten Spiele, die je auf dem Tivolisportplatz zu sehen waren. Die 6000 Zuschauer waren begeistert vom großartigen Spiel der Innsbrucker. Schon eine Woche später, am 29.7.1947, gab es eine neue Sensation. Das erste Flutlichtspiel in Innsbruck auf dem wieder in ordentlichen Zustand versetzten und ausgebauten W 1-Platz fand in Anwesenheit höchster Prominenz aus Stadt und Land vor mehr als 6000 Zuschauern statt. Diesmal war der Gegner der Schweizer F.C. Zähringlia Bern. Mit 5:0 wurde den Gästen heimgeleuchtet, woran das von den Stadtwerken interimistisch kurzfristig installierte Flutlicht nicht allein ausschlaggebend war. Der Sportklub überraschte in diesem Spiel mit einer sehenswerten Leistung und bestätigte seinen Ruf als derzeit beste Tiroler Mannschaft, so der Kommentar in der Presse.
1950/51 Nach dreimaligem Gewinn des Tiroler Landes-Fußballcups in den Jahren 1948, 1949 und 1950 hieß der Tiroler Fußballmeister wieder Innsbrucker Sportklub. Im österreichischen Cup kam das Aus durch eine 2:6 Niederlage gegen den Wiener Sportklub. Die nächtliche Anreise nach Wien und Spielerausfälle waren ein großes Handicap. Wiener Pressekommentar: Schlechte Profis, gute Amateure.
1953/54 Siebter Tiroler Meistertitel für den ISK. Zu Pfingsten war die Mannschaft bei Red Star Paris zu Gast und verlor nach gutem Spiel 2:3. 1955/56 Wieder Tiroler Meister! Neben erfahrenen Spielern wurden auch einige Nachwuchstalente erfolgreich eingesetzt. 1958/59 Ein sehr erfolgreiches Jahr mit dem Gewinn des Tiroler Meistertitels und des Landes-Cup.
1959/60 Im Österreichischen Fußballcup wurden der SV Eisenerz, FK Elektra Wien und Austria Salzburg ausgeschaltet. Erstmals erreichte ein Tiroler Verein das Achtelfinale. Der Gegner war die Vienna. 5000 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine 2:1 Führung des ISK. Zum Schluß hieß es aber 5:2 für die Wiener. Der verletzungsbedingte Ausfall der Mannschaftsstützen Grießer, Tomaselli, Bourk und Sepp Mayr war ein großes Handicap.
1960/61 Die Vereinsleitung beschloß die Fusion mit dem starken Polizeisportverein, von der man sich einen wesentlichen sportlichen Aufschwung erwartete. Der Abstieg in die Landesliga war eine Riesenenttäuschung. Ein Großteil der Mitglieder verlangte in einer Unterschriftenaktion die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, die dann die Auflösung der Fusion zur Folge hatte.
1963/64 Im 40. Bestandsjahr wurde der Wiederaufstieg in die Regionalliga geschafft. Gegen den dänischen Spitzenklub Boldklubben Kopenhagen gab es eine 1:2 Niederlage. Der englische Amateurmeister F.C. Barnet schlug den ISK im Tivolistadion mit 4:0.
1964/65 In der Regionalliga wurde der 8.Platz erreicht. 1965/66 Neuerlicher Abstieg in die Landesliga.
1972/73 Nach fünf Jahren in der Landesliga gelang in diesem Jahr wieder der Aufstieg in die Regionalliga. Der 9. Platz wurde den Erwartungen nicht gerecht.
1974/75 Mit dem Sportverein Innsbruck wurde eine Spielgemeinschaft, beschränkt auf die Kampfmannschaft, vereinbart. Die Initiatoren waren die beiden verdienstvollen Präsidenten Luis Kuen (ISK) und Arch. Hans Rauth (SVI). Sportlicher Leiter war Hansjörg Kuhnert, Trainer Leo Tschenett. Die Meisterschaft bewährte sich hervorragend. Sie wurde mit 11 Punkten (!) Vorsprung Tiroler Meister und damit war auch die Qualifikation um den Aufstieg in die Nationalliga B erreicht. Der Vorarlberger Meister SPG Bludenz/Bregenz wurde in Bludenz 4:0 geschlagen. Gegen den Salzburger AK gab es Zuhause ein enttäuschendes 1:1 und das Heimspiel gegen Bludenz/Bregenz gewann man mit 4:2. Die Vorarlberger siegten in Salzburg 2:1. Vor dem letzten entscheidenden Spiel zwischen SAK und Bludenz/Bregenz war es so, daß die Salzburger auswärts mit 6:0 gewinnen mußten, um aufzusteigen. Genau mit diesem Resultat, das mehr als merkwürdig empfunden wurde, gewann der SAK!
1975/76 Als Favorit in der Meisterschaft gestartet, erreichte man nur den 6. Platz in der Landesliga. Der SPG hatte sich inzwischen auch der ESV Austria angeschlossen. Sie hieß nun SPG Raika Innsbruck
1976/77 Seit der Generalversammlung am 15.4.1977 heißt der ISK Innsbrucker Sportklub Raiffeisen. Trainer Leo Tschenett wurde im Winter durch Ex-Nationalspieler Helmut Redl als Spielertrainer ersetzt. Obwohl die SPG Raika im Frühjahr 10 Spiele gewann und ein Unentschieden verzeichnete, reichte es nur zum 4. Tabellenplatz, der aber zur Qualifikation für die neu gegründete Alpenliga (Tirol/Salzburg) genügte.
1977/78 Mit dem 11. Tabellenplatz konnte sich die SPG gerade noch vor dem Abstieg retten. Otto Praxmarer wurde 1. Präsident beim ISK, Hansjörg Kuhnert legte seine Funktion als Sektionsleiter zurück, Fritz Pfister wurde neuer Trainer.
DER HÖHENFLUG
--------------------------------------------------------------------------------
1978/79 Ein großes Jahr für die SPG Raika! Sie wurde mit 8 Punkten Vorsprung überlegener Meister der Alpenliga vor dem SC Kundl und SAK. Mit der Erringung des Alpenligameisters kamen die Qualifikationsspiele gegen den Vorarlberger Meister SV Götzis. Sie endetet auswärts mit 0:0, und mit einem 3:0 Sieg in Innsbruck. Der Aufstieg in die 2. Division war geschafft. Die erfolgreiche Mannschaft: Böckle, Ciaghi, Stabentheiner, Mair Karl-Heinz , Kern, Hupfauf Helmut, Schieder, Mühlthaler, Gretschnigg, Hänninger, Lintner, Speckbacher. Es galt nun, die Mannschaft für die 2. Division zu verstärken. Der Obmann der SPG Raika Dr. Hakl in Verbindung mit dem Präsidenten Luis Kuen und Trainer Pfister, sorgten für ausgiebige Verstärkungen, von Tiroler Vereinen kommend: Pohl, Pöll, Deutsch, Meixner, Oberortner, Rinker und Caplak, sowie die beiden Jugoslawen Subotic und Smileski wurden verpflichtet. Die Stärke dieser Mannschaft zeigte sich nach hartem Aufbautraining unter Fritz Pfister und 8 Aufbauspielen beim Spiel um den österr. Fußballcup gegen den in diesem Jahr aus der 1. Division abgestiegenen Lokalrivalen Swarovski-Wacker-Innsbruck, der mit 2:1 gewann. 6000 Zuschauer sahen im Tivolistadion ein sehr spannendes, ausgeglichenes Spiel. Der Meisterschaftsauftakt war sehr erfreulich. Im Spiel gegen Simmering erzielte Lintner bereits nach wenigen Sekunden das 1:0. Mit einem 3:0 auf der gefürchteten Simmeringer Hoad begann die sehr positive Herbstbilanz. Am 2. Dezember war das letzte Spiel gegen den Stadtrivalen Wacker angesetzt. Die Ausgangsposition: Die SPG lag mit 19 Punkten an 2. Stelle, Wacker mit 17 Punkten am 4. Platz. 14.000 Zuschauer kamen zu diesem Schlagerspiel und sahen einen 5:1 Sieg von Wacker. Mitentscheidend für diese hohe Niederlage war sicherlich auch der Ausschluß von Oberortner und die Verletzung von Gretschnigg. Den Aufstieg in die 1. Division schaffte der S.C. Eisenstadt vor Wacker und der SPG Raika.
1980/81 Die SPG und Wacker verstärkten sich mit dem Aufstiegsziel. Im Herbst lag der F.C. Wacker an der 1. Stelle, und die SPG Raika folgte auf dem 2. Platz. Am Ende schaffte Wacker den Aufstieg in die 1 Division, Die SPG war Sechster.
RÜCKZUG UND NEUER START
--------------------------------------------------------------------------------
1981/82 Mit dem Aufstieg von Wacker fehlten die Lokalderbys, und das Publikumsinteresse für die 2. Division ließ stark nach. Die finanziellen Probleme führten zum Rückzug aus der 2. Division. Alle Spieler waren frei!
1982/83 Die jungen ISK-Spieler hatten in der SPG-Mannschaft kaum eine Chance. Sie waren zu anderen starken Tiroler Vereinen abgewandert. Um den verbliebenen Talenten eine ihrem Können entsprechende Spielmöglichkeit zu bieten, wurde eine Spielgemeinschaft mit dem SK Rum vereinbart, die in der Regionalliga spielte. In den ersten drei Jahren machte die SPG ISK/Rum mit Mittelfeldplätzen eine gute Figur.
1985/86 Dem immer wieder vorgebrachten Verlangen nach einer eigenen ISK-Kampfmannschaft wurde in diesem Spieljahr nachgekommen. Den Bestimmungen entsprechend mußte in der untersten Klasse begonnen werden. Trainer Manfred Hochrainer versammelte aus dem eigenen Nachwuchskader und eigenen Heimkehrern eine junge Mannschaft (Durchschnittsalter 18,5 Jahren), und schon auf Anhieb gelang der Aufstieg in die 1. Klasse.
1988/89 Die gut eingespielte Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Gebietsliga.
1991/92 Nach zwei Jahren Pause in denen der Aufstieg in die Landesliga knapp verpaßt wurde erreichte der ISK endlich dieses Ziel.
1992/93 Der Verein feierte sein 70jähriges Jubiläum und die Mannschaft bedankte sich auf ihre Weise: Meistertitel als Neuling in der Tiroler Liga und Aufstieg in die Regionalliga als jüngste Mannschaft in der Liga mit einem Alterschnitt von 22,3 Jahren.
1993 bis 1996 Die Mannschaft rund um Trainer Georg -Gogo- Saringer etablierte sich im Mittelfeld der Regionalliga und war zum Großteil mit Eigenbauspielern bestückt.
1996/97 Durch eine Reform im Tiroler Fußballgeschehen erfolgt der Zwangsabstieg in die Tiroler Liga. Dort plazierte sich der ISK auf dem 8. Platz.
Der ISK ist auch bekannt dafür, daß er seinen Nachwuchsmannschaften immer wieder Auslandsreisen mit der Teilnahme an internationalen Turnieren ermöglicht. Acht Mannschaften spielten in den letzten Jahren in den USA. Frankreich, Schweden, Georgien, Kanada, Tunesien, Italien und Dänemark waren weitere Länder, die bei den Buben bleibende Eindrücke hinterließen. Auch wir haben einige international besetzte Turniere organisiert. Unsere heurigen Jubiläumsturniere mit 30 Mannschaften mußten wir nach Volders verlegen, weil in Innsbruck kein Sportplatz zur Verfügung steht. Verschiedene Umstände hindern den Innsbrucker Sportklub derzeit, sich sportlich wie gewünscht weiterzuentwickeln. Zum einen muß der Verein immer wieder junge, talentierte Spieler, wie Hannes Kuba in die 2. Division zu Wattens, Thomas Dampf zum FC Tirol U21 oder Gerhard Hartmann zum SV Wörgl, also zu Vereinen in höhere Spielklassen ziehen lassen, um ausgeglichen zu bilanzieren, zum anderen erlaubt die Infrastruktur auf der Heimanlage in Hötting West eigentlich keine Aufstiegsgedanken, weil weder der Zustand des Rasens am Matchplatz noch die räumliche Enge beim Trainingsbetrieb, noch das Kabinengebäude entspricht. Außerdem steht uns kein Vereinslokal zur Verfügung, so daß es in der Praxis sehr schwer fällt, den Vereinsmitgliedern Heimatgefühl zu vermitteln. Trotzdem haben wir gerade im Jubiläumsjahr die Hoffnung, daß die vielen begabten Sportler mit den Funktionären und Vereinsmitgliedern dem Innsbrucker Sportklub die Treue halten und gemeinsam am Gedeihen der Familie Innsbrucker Sportklub weiterarbeiten.